
Dreizehn Kraniche
in Linie aufgereiht
vor dem Septembermond
Schmierzettel, Halbfabrikate, Remixes

Dreizehn Kraniche
in Linie aufgereiht
vor dem Septembermond
Auf dem Bürgersteig hockt ein Junge und schaut der Asphaltfräse bei der Arbeit zu. Die riesige Maschine macht einen Höllen-Lärm, unter unseren Füßen vibriert die Erde und es riecht nach Teer. Neben dem Jungen steht seine Mutter und wartet, wahrscheinlich sind sie auf dem Weg vom Schulhort nach Hause. Ab und zu zeigt der Junge auf die Schneidezähne der Fräse, die zwischen den Kettenlaufwerken der Maschine zu sehen sind und sich langsam durch die Straße graben. So geht das noch eine halbe Stunde lang. Dann klettert der Fahrer aus der Kabine und geht zu dem Jungen. Sie verabschieden sich. Bis morgen!
Am Strand vom Gnitz der kleine Junge, seine Hände über den Kopf gestreckt in meinen Händen, so laufen wir los. Die Füße ins Wasser, die Füße auf den Sand, Steine suchen, Steine ins Wasser werfen, es platscht und der Stein verschwindet. Holz suchen, Holz ins Wasser werfen, das Holz schwimmt und wird ein Boot, das die Wellen wieder an Land treiben. Der kleine Junge will die Steilküste hochklettern, auf allen vieren ist er schneller als ich, er schafft die halbe Strecke und bleibt dort sitzen, neben seinem Bruder. Sie werfen Staubwolken in die Luft, Wind, Wind!, glücklich