Traum VI

Gegen Morgen träume ich, dass wir umgezogen sind. Die Wohnung ist eine Mischung aus den Wohnungen in der Langen Straße und der Falladastraße und dem Haus am Ryck, das A. gerade baut. Ein unübersichtlicher Altbau mit großen Flügeltüren und langen Fluren. Aus dem Fenster sieht man einen steinigen, schmalen Ostseestrand, der schwarz von Menschen ist. Einerseits ist es schön, direkt am Meer zu wohnen , wir können zu Fuß ans Wasser gehen. Andererseits denke ich an die nächtlichen Strandpartys vor meinem Fenster. E. macht ein paar Besorgungen und ich treffe plötzlich die Nachbarn, die in unserer Küche sitzen und essen. Die Wohnung habe lange leergestanden und bei ihnen sei es sehr eng, daher würden sie ein paar Zimmer bei uns mitbenutzen. Ich versuche vergeblich, sie rauszuwerfen oder ihnen wenigstens den Schlüssel abzunehmen. Warum sollten sie das ändern, wir hätten doch trotzdem noch genug Platz? Als sie endlich gegangen sind, treffe ich U., der offenbar auch in der Wohnung lebt. Er bewohne die Zimmer zur Straße raus, damit habe der Vermieter Sondereigentum gebildet. Wir sollten uns nicht stören lassen, er sei viel unterwegs. Weil es durch die Balkontür reinregnet, ist das Parkett aufgequollen, so dass wir unser Bett mitten ins Zimmer rücken müssen. Aufgewacht.

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