Klagefall

Der Accusatīv, des -es, plur. die -e, in der Sprachlehre, die vierte Endung in der Declination. Die Deutschen Sprachlehrer haben seit Schottels Zeit dafür Klagendung oder Klagefall einzuführen gesucht, welches aber eine bloße buchstäbliche Übersetzung des Lateinischen Ausdruckes ist, und von den vielen Fällen, worin dieser Casus gebraucht wird, nur einen einzigen, und noch dazu sehr eingeschränkten, bezeichnet.

– Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart, mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der Oberdeutschen, von Johann Christoph Adelung, Churfürstl Sächs. Hofrathe und Ober=Bibliothekar.

Im Footer steht, dass diese Seite seit 2009 läuft und das stimmt natürlich nicht. 2009 landete ich mit dem Klagefall endlich auf Antville, davor war ich auf Tumblr und schon einmal auf dieser Domain. Und noch davor gab es ein Sideblog auf den Schachblättern, das Zeitüberschreitung hieß, sowie diverse Spielplätze auf Diaspora und sonstwo. Das ist alles ein bisschen kompliziert. Angefangen hat es damit, dass mir mein Bruder vor langer Zeit diese Weblogs zeigte und wenn noch jemand weiß, was eigentlich aus Freitagsfisch geworden ist, wäre ich sehr dankbar.

Jedenfalls habe ich alle Einträge, die ich noch finden konnte, hierher übertragen (deshalb 2009, alles davor ist verschwunden) und auch ein paar Sachen aus dem zweiten Tumblelog, zu dem mich neulich ein Sternengucker überredet hatte. Tumblr gefiel mir plötzlich ganz gut. Endlich eine vernünftige Typographie und ein Platz, an dem ich bedenkenlos halbfertige Texte via Markdown in eine Box abladen konnte.

Es kann sein, dass das hier ein Platz ist, um ein paar lose Fäden zusammenzuknüpfen. Daher das Sideblog, ein bisschen Schach und ab und an etwas Amateurfotografie. Ich bitte um Nachsicht.

Danke an meinen Schulfreund Molli für das Kleine Lexikon untergegangener Wörter, dem der Name dieser Seite entnommen ist, meinen Bruder für das Bewachen des Serverraums und viele Ratschläge, Maria Herrmann für die Empfehlung von Kirby, Jürgen Fenn für seine Haltung zum Bloggen und natürlich an Libralop Hulot, der unermüdlich dafür gesorgt hat, dass es hier so aussieht, wie es mir gefällt.