Verlust

Seit langer Zeit mal wieder ein Schachturnier gespielt, den Cellavision Chess Cup in Lund. Die Schweden veranstalten offene Turniere im Schweizer System als Wochenendturniere mit einem verkürzten Modus – die ersten Runden werden im Schnellschach ausgetragen, in diesem Fall mit 15 Minuten Bedenkzeit und fünf Sekunden Inkrement. Ich hielt es für eine gute Idee, den Rückgang meiner Spielstärke im nahegelegenen Ausland zu vorzuführen, zumal das Turnier absolut brillant organisiert und Lund im August eine sehr angenehme Stadt ist.

In jedem Turnier gibt es eine Partie, die darüber entscheidet, ob das es gut oder schlecht wird. Bei mir war es die zweite Runde, in der ich gegen den FIDE-Meister Erik Hedman gelost wurde. Bei 200 Wertungspunkten Differenz eigentlich außer Reichweite, aber ich schaffte es ganz gut, im Schnellschachmodus weniger zu rechnen und einfach nach vorn zu spielen – etwas, das ich vom Chinesischen Schach gelernt habe, das viel wilder und schmutziger ist als unsere Variante des Spiels.

Am Ende natürlich trotzdem (ein völlig ausgeglichenes Turmendspiel) verloren:

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